Jerez ist mit ca. 180.000 Einwohnern die grösste Stadt in der Provinz Cádiz und liegt in einer fruchtbaren Kulturlandschaft, die vom Guadalquivir geformt wurde. Der Atlantik, wunderschöne Strände und auch die Berge der Sierra de Cádiz liegen nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt. Jerez ist berühmt aufgrund des hier hergestellten Weines, der Spanischen Hofreitschule, vieler bedeutender Baudenkmäler, die Kampfstiere und der Kunst des Flamencos. Grosse Veranstaltungen von internationalem Rang wie die Motorradweltmeisterschaft werden hier ausgetragen.
Heute ist Jerez eine moderne Stadt mit einer lebendigen und sehenswerten Altstadt, die zum „Historisch-künstlerischen Ensemble“ erklärt wurde. Kleine Plätze mit Cafes und enge Gassen wechseln sich ab mit Einkaufstrassen, Tapas-Lokalen und Bodegas.
Bei 3200 Sonnenstunden im Jahr ist das Klima angenehm mit einer Durchnittstemperatur von 25 Grad im Sommer und 11 Grad im Winter.
Geschichte
Zahlreiche Kunstschätze bezeugen, dass sich viele Kulturen in Jerez niederliessen. Phönizier, Römer und schliesslich die Mauren besetzten dieses Gebiet und gaben der Stadt den Namen Sherish. Jerez entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Städte von Al Andalus und nahm ihre endgültige Gestalt um das 11. und 12. Jahrhundert mit der Erbauung der Festungsmauer und der Alcázar an, die beide aus der almohadischen Zeit stammen.
Im Jahre 1264 wurde die Stadt von den Christen zurückerobert. Die glanzvollste Zeit und wirtschaftliche Blüte erreichte die Stadt nach der Entdeckung Amerikas. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Bodegas, die Jerez zum Weltzentrum der Sherry-Produktion machte.
Das Stadtbild ist heute geprägt von einer Mischung aus den verschiedensten architektonischen Baustilen mit wunderschönen historischen Gebäuden und Baudenkmälern.